Häuserbuch der Stadt Delitzsch

Die Quellen

Ausgehend von dem noch heute im Sächsischen Staatsarchiv Leipzig sich befindenden Bestand des Stadtarchives Delitzsch als Depositum und einem Splitterbestand desselben im Landeshauptarchiv Magdeburg, kann die Quellensituation, wenn auch durch teilweise Ab-schriften eingeschränkt, für das Untersuchungsgebiet als recht günstig eingeschätzt werden. Anfänge für ein Urkundendepot in der Stadt lassen sich relativ genau auf das Jahr 1364 datieren, welche durch das Vorhandensein der ältesten empfangenen Urkunde bestätigt wird. Dieser Beleg setzt zumindest eine sichere Verwahrung voraus. Fast gleichzeitig setzen die Schriftlichkeit der Verwaltung und Gerichtsbarkeit des Delitzscher Rates und damit seine Kanzleiregistratur ein. 1376 begann das älteste bekannte Stadtbuch, 1419 setzten in gleicher Weise die Stadtrechnungen ein. Da beide als verschollen gelten, lässt sich aus ihrem Text nicht ablesen, ob es eine noch ältere Schicht gegeben hat. Im Vergleich zu ähnlichen Städten - z.B. Eilenburg und Grimma - sind ältere und schon viel früher in Verlust geratene Geschäftsbücher nicht zu vermuten. Im Verhältnis zur ersten Urkunde setzt die Kanzleiregistratur des Rates sehr früh ein. Oft liegen in anderen Städten beide Daten weiter auseinander.
Schon im ersten Drittel des 15. Jh. ist mit gewissen Sonderverwaltungen des Rates zu rechnen, die durch eigene Geschäftsbuchserien repräsentiert werden, Lehnbücher (seit 1428), Schoßregister (seit 1432). Der Übergang der Stadt und des Amtes Delitzsch im Jahr 1815 von Sachsen an Preußen, bleibt nicht ohne Wirkung auf die Registratur und Archivorganisation. Dabei scheinen sich Bemühungen um eine "Revision der Aktenrepositur" - die Urkunden bleiben üblicherweise unberührt - mit geordneten Kassationen einerseits und Verfallserscheinungen andererseits zu überschneiden. Tatsächlich galt die "Revision" des Jahres 1826 dem Ausscheiden von Registraturen infolge der Verwaltungsänderungen, der Kassation, dem Altpapierverkauf. Was nicht an außerstädtische Organe abzugeben war, schien angesichts der neuen gesellschaftlichen Verhältnisse, für die nun anders organisierten Verwaltungs­belange wertlos. Der historiographische Wert war den Verwaltungsbehörden noch nicht geläufig. Diese Revision leitet demnach keine durchgehende Neuorganisation des städti­schen Archivs ein, wie das auf der Ebene der preußischen Provinz- und Regierungsbehörden mit der Gründung des Magdeburger Staatsarchives einige Jahre vorher der Fall war, sondern bedeutet im Gegenteil den Beginn des Abbaus. Dieses "Tief', das für die Geschichte von Stadtarchiven geradezu typisch ist, begegnet uns in Delitzsch ebenso wie in größerem Maßstab z.B. in Halle oder Leipzig. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der Stufe des Zentralarchivs auf örtlicher Ebene um mindestens 1/2 Jahrhundert verzögert und auch dann nur ansatzweise zustande kommt, wobei einige Merkmale des örtlichen Zentralarchivs nicht zuletzt schon von der Größenordnung her ausfallen.' Diese, für den Bestand des Stadtarchivs, negative Entwicklung reflektieren: 1817 ermäch­tigt eine Veröffentlichung im Merseburger Regierungsblatt "sämtliche Untergerichte unseres Departements zu dem Verkauf der nutzlosen alten Akten". Sie wird wohl auch in Delitzsch erfolgt sein, denn sie ist in dem 1826 angelegten Aktenband über die "Revision der Aktenrepositur ....", der ersten Geschäftsakte der Stadtverwaltung über ihr Archiv, enthalten und offenbar der Revision von 1826 mit zugrunde gelegt worden. 1827 hat der Gerichts-Aktuar Johann Gottlieb Lehmann die Durchsicht der Gerichtsakten - sie war Gegenstand der Revision von 1826 - beendet. Darüber liegen ein Bericht und ein alphabe­tisches Repertorium vor. Damit verbunden waren Abgaben an die preußischen Justizbehör­den und Kassationen. Von 1828 ist ein Verzeichnis der öffentlich verkauften alten Akten aus dem Ratsarchiv erhalten, das von der Merseburger Regierung genehmigt war. 1838 folgt eine mit 123 Nummern zur Kassation anstehender Akten über den 30-jährigen und den 7-jährigen Krieg, die an die Regierung gegangen ist. Sehr wahrscheinlich wurde auch ohne Liste kassiert oder verkauft, und in diesem Zusammenhang werden das älteste Stadtbuch und die ältesten Stadtrechnungen abhandengekommen sein. Für 1822, 1828 und 1861 ist von Auktionen die Rede, "um des Magistrats Archiv von gänzlich entbehrenden Akten und Schriften zu säubern". Zeitgleich, vermutlich angesichts der anstehenden Kassation, fertigte J.G. Lehmann, um 1825, Abschriften, Exzerpte und nach Sachgebieten geordnete Zusammenstellungen - hier sind am wichtigsten zu nennen, sein für diese Arbeit als Grundstock dienendes Verzeichnis über Häuser und Hausbesitzer, aber auch die Gelehrten in und aus Delitzsch, der Geistlichkeit und der Amtshauptleute. Insbesondere im Verzeichnis der Häuser und Hausbesitzer sind als Quellennotiz viele der jetzt als verschollen geltenden Archivalien aufgeführt. Diese im Folgenden mit aufgeführten, heute nicht mehr vorhandenen Bestände, geben einen Überblick über die zu Beginn des 19. Jh. noch, für vergleichbare Städte wohl einmalig, vorhanden gewesene Fülle historischen Quellenmaterials zur Stadtgeschichte. Zur Systematik und Vorgehensweise zur Erarbeitung dieses Häuserbuches sei im Folgenden kurz bemerkt:

Gewählt wurde für die Reihenfolge der Hausgrundstücke die Abgeschlossenheit der Grundstücke innerhalb der heute gültigen Straßenbenennung in alphabetischer Ordnung, getrennt aber zwischen der Altstadt und der Neu- bzw. den Vorstädten, mit der Folge der ungeraden und dann der geraden, seit 1893 geltenden, Hausnummerierung. Entgegen anderer Häuserbücher, als Beispiel sei das der Stadt Dessau genannt, ist so auch für den außenstehenden Interessierten und mit der Spezifik der alten Nummerierung nicht Vertrau­ten, ein Zurechtfinden jederzeit gewährleistet.
Siedlungsgeschichtliche Prozesse und Änderungen in der Straßenbenennung werden in der Einleitung jeder Straße vorangestellt. Als Glücksumstand kann gelten, dass die heute gültigen Straßennamen im Großen und Ganzen denen von 1893 wieder entsprechen. Ausgehend von den ausgewerteten Grundbüchern, für das 20. Jh. teilweise auch den Adressbüchern der Stadt Delitzsch, setzt für die Zeit vor etwa 1800 das Verzeichnis der Häuser und Hausbesitzer ein. Parallel dazu wurden die sich bei der Auswertung des Archiv­materials ergebenden Konkretisierungen mit Quellenangaben in den Fußnoten der Hausgrundstücke beigefügt. Unterschieden wird prinzipiell zwischen der Erwähnung (erw.), Kauf oder Belehnung. Diese nähere Differenzierung bezieht sich auf das konkret vorangestellte Jahr.
Die mit - erw.- gekennzeichneten Jahre mit Besitzer sind fast vollständig den Schoß- und Steuerlisten der jeweiligen Jahre entnommen. Diese in allen Hausgrundstücken wie­derkehrenden Jahresangaben, z.B. 1501 und 1552, sind der generellen Quellenübersicht zu entnehmen. Eine ständige Aufführung wäre der Übersichtlichkeit abträglich gewesen. Beigefügte Berufs- und Tätigkeitsangaben, Herkunftsorte der Besitzer und Familien- und Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Hausbesitzerfolgen sind den Kirchenbüchern, den Verzeichnissen über die Bürgermeister, Ratsherren, Geistlichen, Lehrern und den Bürgerbüchern entnommen. Verwandtschaftsbeziehungen beziehen sich immer auf die vorherige Besitzereintragung. 
Die im Folgenden aufgeführte Quellenübersicht gliedert sich in die Archivbestände der Landeshaupt- und zugeordneten Regionalarchive, dem Ephoral- und Küstereiarchiv Delitzsch und dem Archiv des Amtsgerichtes Delitzsch. Dem Bestand Stadt Delitzsch ist eine Übersicht über die verlorengegangenen bzw. verschollenen Archivalien beigefügt.

Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Stadt Delitzsch

Signatur;                           Bezeichnung;                              Zeitl. Umfang 

198; Verzeichnisse über das/den Ratskollegium, Bürgermeister, Stadtschreiber.; 1376-1899
469; Verwendung des auf dem Mühldamm gelegenen und "Ratsbackofen" genannten Hauses; 1712-1728
471; Verkauf der städtischen Garküche; 1797-1798
472; Verkauf des städtischen Torschreiberhauses vor dem breiten Tor.; 1805
478; Verkauf der städtischen Hebammendienstwohnung in der Holzgasse.; 1826-1828
479; Verkauf des alten Knabenschulhauses und der ehemaligen Stadtschreiberei.; 1826-1830
480; Verkauf der Schlagzieher- und Nachtwächterwohnungen am Kohltor und Viehtor.; 1834-1849
481; Verkauf eines Stück Gemeindelandes an der Malzdarre an Johann Friedrich Hofmann zum Bau eines Hauses; 1835-1873
482; Verkauf des Kindmutterhauses am breiten Tor; 1849-1850
489; Verkauf des Ordonnanzhauses an den Fellhändler Louis Hoppe; 1898-1900
529; Verkauf der an den Sandgruben gelegenen städtischen Windmühlen einschließlich des Mühlenhauses; 1765-1773
530; Verkauf der Stadtmühle; 1805-1870
531; Ankauf der Stadtmühle nebst Staugerechtigkeit; 1900-1921
925; Lehnbuch der Stadt Delitzsch über Häuser, Scheunen, Gärten, Wiesen, Felder und Güter; 1746-1800
932; Zins- und Lehnsregister der Stadt; 1606-1717
945; Ablösung der auf der Stadtmühle in Delitzsch haftenden Abgaben; 1850-1855
970; Quatembersteueranschläge über die Grünstraße, Damm und Rosental vor Delitzsch; 1726, 40
1010; Gebäudesteuerrolle Nr. 1 - 502; 1910-1934
1011; Gebäudesteuerrolle Nr. 503 - 1102; 1910-1934
1012; Gebäudesteuerrolle Nr. 1103 - 1466; 1910-1934
1013; Pfennigsteuerregister der Stadt Delitzsch und der drei Ratsdörfer; 1688-1724
1014; Pfennigsteuerregister der Stadt Delitzsch und der drei Ratsdörfer; 1688-1824
1109; Verzeichnisse über Häuser und Wüstungen sowie die verbliebenen Bewohner der Stadt Delitzsch; 1639-1643
1656; Stadtkirche Peter und Paul; 1344-1830
1657; Marienkirche; 1516-1793
1690; Altarlehn (für St. Martin, St. Anna, Bruderschaft der Schuhknechte, St. Katharinen, Heiligen Kreuz; 1508-1522
1797; Kauf des Amtshauses mit Hof und Garten zum Ausbau einer neuen Superintendenturwohnung; 1785-1846
1798; Verkauf der alten Superintendentur; 1792-1793
1799; Verkauf der alten Superintendentur; 1792-1794
2450; Naundorfer Mühle; 1569-1833
2451; Verpachtung der städtischen Wasser- und Windmühlen; 1666-1739
2452; Verpachtung der städtischen Wasser- und Windmühlen; 1739-1763
2455; Verkauf und Verpachtung der Elberitz-Mühle; 1788-1912
2456; Verkauf und Verpachtung der Naundorfer-Mühle; 1792-1815
2457; Verkauf und Verpachtung der Naundorfer-Mühle; 1896-1917
2502; Versteigerung des brauberechtigten Hauses von Daniel Wolf an der Münze zu Delitzsch; 1769-1826
2505; Abbruch des Brauhauses von Johann Heinrich Samuel Rähme an der "Doktorey" in Delitzsch; 1816-1834
2506; Kaufvertrag zwischen dem Kirchenvorsteher Johann Friedrich Parreidt und der Brauerschaft über das der Stadtkirche gehörige Brauhaus am Markt; 1820
2507; Kaufvertrag zwischen der Stadt Delitzsch und der Brauerschaft über die städtische Malzdarre; 1821-1826
2510; Erteilung der Schankkonzession für Elisabeth Sophia Riedel für ihr Haus vor dem Halleschen Tor; 1772-1835
2511; Gesuch des Mühlenbesitzers Johann Andreas Freywald zu Elberitz zur Haltung eines Kegelschubs und der damit verbundenen Erlaubnis des Bierschankes und Einspruch des Schankwirtes Johann Georg Barth. ; 1799-1803
2515; Gaststättenkonzession "Stadt Leipzig"; 1901-1930
2516; Gaststättenkonzession "Schwarzer Adler"; 1901-1931
2517; Gaststättenkonzession "Weintraube"; 1901-1918
2518; Gaststättenkonzession "Zur Rußbutte"; 1902-1931
2519; Gaststättenkonzession, Kaffeehäuser Breite Straße, Markt und Hallesche Straße; 1902-1927
2731; Wüste Hausbaustätten und ihre öffentliche Versteigerung zum Neuaufbau; 1820-1827
2732; Neubau eines Wohnhauses an der Münze durch den Schuhmachermeister Friedrich Thörner; 1825-1826
2756; Bebauung Pfortenstraße; 1902-1906
2758; Bebauung Gerberplan; 1906-1916
2760; Bebauung Holzstraße; 1906-1920
2761; Bebauung Eilenburger Straße; 1906-1924
2762; Bebauung Kohlstraße; 1906-1931
2921; Bürgerbuch der Stadt Delitzsch; 1742-1919
2922; Alphabetisches Verzeichnis zum Bürgerbuch; 1742-1919
2956; Chronik der Stadt Delitzsch; 1207-1499
2957; Chronik der Stadt Delitzsch; 1500-1599
2958; Chronik der Stadt Delitzsch; 1600-1701
3059; Gelehrte aus Delitzsch A - K;
3060; Gelehrte aus Delitzsch L - Z;
3061; Geistliche vor der Reformation (außer Pfarrer);
3062; Verzeichnis der Amtshauptleute, Advokaten, Voigte, Militärbefehlshaber und Amtmänner in Delitzsch;
3063 ; Verzeichnisse über Häuser und Hausbesitzer aus den Jahren 1400 bis Ende 19. Jh.;
3104; Kaufurkunden, Schuldverschreibungen, Reskripte in gerichtlichen Angelegenheiten; Anf. 15. Jh.-1527
3121; Stadtbuch; 1504-1559
3127; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1563-1570
3128; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1573-1576
3129; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1577-1579
3130; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1584-1585
3131; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1586-1587
3132; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1589-1590
3133; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1597-1599
3134; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1600-1603
3135; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1603-1605
3136; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1606-1608
3137; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1611-1614
3138; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1615-1616
3139; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1617-1618
3140; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1619-1620
3141; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1621-1623
3142; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1626-1628
3143; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1629-1633
3144; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1634-1636
3145; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1637-1638
3146; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1639-1645
3147; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1646-1657
3148; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1658-1662
3149; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1663-1667
3150; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1668-1674
3151; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1678-1685
3152; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1696-1700
3153; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1712-1716
3154; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1718-1721
3155; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1722-1728
3156; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1729-1734
3157; Gerichtshandelsbücher der Stadt; 1735-1740
3158; Stadt-Lehn- und Handelsbücher; 1597-1604
3159; Stadt-Lehn- und Handelsbücher; 1604-1612
3160; Stadt-Lehn- und Handelsbücher; 1613-1625
3161; Stadt-Lehn- und Handelsbücher; 1626-1664

U 1; Vertrag zwischen der Familie von Gluch und den Bürgern der Stadt Delitzsch über eine Viehtrift durch die Delitzscher Mark; 1364
U 3; Markgraf Wilhelm von Meißen bestätigt den Verkauf eines Hofes bei der neuen Stube an den Kaland-Altar in der Pfarrkirche zu Delitzsch; 1386
U 4; Markgraf Wilhelm von Meißen verleiht der Stadt Delitzsch das Recht, daß innerhalb einer Meile um die Stadt weder fremder Bierschank noch Handwerker, außer Hufschmieden, geduldet werden dürfen; 1390
U 5; Erzbischof Albert zu Magdeburg stattet das Delitzscher Spital mit Grundbesitz und Einkünften aus verschiedenen Dörfern aus; 1393
U 6; Markgraf Wilhelm von Meißen schenkt dem Delitzscher Spital Zinsen und Einkünfte aus verschiedenen Dörfern; 1393
U 7; Markgraf Wilhelm von Meißen belehnt die Delitzscher Bürger mit dem Brauzins, den diese von Jörg von Welchow gekauft haben; 1399
U 8; Markgraf Wilhelm von Meißen belehnt Bürgermeister, Rat und Gemeinde der Stadt Delitzsch mit dem Dorf Gerltitz, das diese von Friedrich von Maschelwitz gekauft haben; 1404
U 9; Markgraf Wilhelm von Meißen belehnt Bürgermeister, Rat und Gemeinde der Stadt Delitzsch mit dem Dorf Benndorf, das diese von der Familie von Ende gekauft haben; 1404
U10; Brüder von Maschelwitz verkaufen dem Rat und den Bürgern zu Delitzsch das Dorf Gerltitz; 1405
U12; Hans Trossin verkauft dem Rat und den Bürgern zu Delitzsch die Zinsen im Kohlgarten und zwei Hufen von Lehngütern, gelegen vor dem Hallischen Tor; 1409
U13; Dittrich von Pak verkauft dem Rat und den Bürgern zu Delitzsch 21 Acker Wald in der Spröde gelegen für 200 Rhein. Gulden; 1415
U15; Hans Pak, Vogt zu Wurzen und Hans Pak zu Elberitz verkaufen dem Rat und den Bürgern zu Delitzsch die Dörfer Elberitz und Werben; 1423
U17; Dittrich Troß und seine Erben verkaufen dem Rat zu Delitzsch ein Haus und Hof mit allem Zubehör, gelegen bei der Kirche "Unsere lieben Frauen", in der Vorstadt vor dem Hallischen Tor; 1425
U18; Hans und Otto, Gebrüder von Spiegel und ihr Vetter Heinrich verkaufen dem Rat und den Bürgern zu Delitzsch Dorf und Vorwerk Rubach; 1428
U22; Friedrich Herzog zu Sachsen belehnt Bürgermeister, Rat und Gemeinde der Stadt Delitzsch mit dem Stadtgut; 1457
U23; Friedrich Herzog zu Sachsen belehnt Bürgermeister, Rat und die ganze Gemeinde der Stadt Delitzsch mit Dorf und Sattelhof zu Gertitz sowie der Mühle zu Benndorf, das diese von Dittrich von Friberg gekauft haben; 1458
U37; Heinrich der Ältere zu Droyßig verkauft erblich an Bürgermeister, Rat und Bürgerschaft der Stadt Delitzsch 2 Windmühlen vor der Stadt, die er vor ungefähr zwei Jahren erbaut hat.; 1538
U41; Die Brüder von Pack und ihre Vormünder verkaufen dem Rat der Stadt Delitzsch das Mannlehngut zu Delitzsch mit allen darauf liegenden Rechten und Einkünften für 1250 Rhein. Gulden; 1544
U70; Erzbischof Albrecht von Magdeburg bestimmt auf Bitten des Pfarrers der Peter- und Paulskirche zu Delitzsch den rechtmäßigen Gebrauch der Badestuben in der Parochie Delitzsch; 1527

Verlorengegangene bzw. verschollene Archivalien
Stadtbücher der Stadt Delitzsch: 1376-1397 und 1397-1486, bis 1944 in der Universitätsbibliothek Königsberg/Preußen, Abtlg. Gottholdsche Bibliothek Ua 10.
Lehnbücher der Stadt Delitzsch: 1428, 1429, 1430, 1447, 1454, 1458, 1462, 1475, 1477ff, 1490, 1501, 1510-1524, 1524-1535, 1535-1544, 1544 ff, 1571ff;
Schoßregister der Stadt Delitzsch: 1432, 1435, 1460, 1530, 1531, 1532, 1544, 1545, 1546, 1547, 1551, 1555;
Gerichtshandelsbücher der Stadt: 1514-1556, 1524ff, 1549ff;
Cataster der Stadt Delitzsch: 1598;
Stadtrechnungen der Stadt Delitzsch: 1419-1428;
Ratsrechnungen der Stadt Delitzsch: 1516, 1545;
Heerfahrtsbuch der Stadt Delitzsch: ohne Jahr.

Sächsisches Landeshaupfarchiv Dresden
Landsteuer Amt Delitzsch Nr. 288 (1467-1488)
Landsteuer Amt Delitzsch Nr. 295 (1529)
Landsteuer Stadt Delitzsch Nr. 383/6 (1552)
Landsteuer Stadt Delitzsch Nr. 550/8 (1567)
Landsteuer Stadt Delitzsch Nr. 750 III, 397 (1583)
Landsteuer Stadt Delitzsch Nr. 862 II, 63 (1605)
Landsteuer Stadt Delitzsch Nr. 871, 3 (1612)
Schocksteuer Stadt Delitzsch Nr. 1354 I A (1667)
Locat 1263: Burglehn der Spitzberg (1500-1648)
Locat 4359 Nr. 5: Besetzung der Pfarrei zu Delitzsch vom St. Klara Kloster zu Weisenfels 1472
Locat 4359 Nr. 6: Confirmationsurkunde für den Verkauf des Wassers der Mühle außerhalb der Stadt an den Rat 1475
Locat 4376: Steuerregister Amt Delitzsch (1421-24)
Locat 9833: Delitzscher Stadtrechnungen und Geschoßregister (Fragmente) (1493-1509)
Locat 10505: Bd. I Türkensteuerregister Amt Delitzsch (1501)
Locat 10505: Bd. II Türkensteuerregister Stadt Delitzsch (1501)
Locat 10798 a: Belehnung Otto v. Spiegels mit dem Burglehn Delitzsch (1536)
Kopial 9 fol. 125a-140b: Lehnbrief der Geschwister v. Pack über den freien Hof zu Delitzsch und Vorwerk und Dorf Hohenroda 1520
Kopial 25 fol. 58b: Erhard v. Friburg Lehnbrief über die Mühle vor dem neuen Tor zu Delitzsch 1353
Kopial 30 fol. 113b: Lehnbrief für Heyne und Martin Kluczsch über einen freien Hof vor Delitzsch 1398
Kopial 30 fol. 1260 : Belehnung der Bürger von Delitzsch mit dem Brückenzins 1399
Kammerkopiale: 1614, 291b, 292 Bau der Schloßbrücke Delitzsch
Kammerkopiale :1741, 498 Bau des Schlosses zu Delitzsch
Rep. XLIII Gen. Nr. 8 fol. 86: Verkauf des Hauses vor dem Schloß Delitzsch an Hans Simon 1559
Rep. XLIII Gen. Nr. 8 fol. 90: Vererbung der Windmühle zu Naundorf an Nickel Stock 1559

Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt Magdeburg, Außenstelle Wernigerode
Rep. D Delitzsch A I Nr. 1: Erbbuch Amt Delitzsch 1442
Rep. D Delitzsch A I Nr. 2: Erbbuch Amt Delitzsch 1518
Rep. D Delitzsch A II Nr. 1: Lehnbuch Amt Delitzsch 1668
Rep. D Delitzsch A III Nr. 7: Handelsbuch Amt Delitzsch
Rep. D Delitzsch A III Nr. 8: Handelsbuch Amt Delitzsch
Rep. D Delitzsch A III Nr. 9: Handelsbuch Amt Delitzsch
Rep. D Delitzsch A VIII Nr. 1: Schocksteuer Amt Delitzsch 1551
Rep. D Delitzsch A VIII Nr. 4: Schocksteuer Amt Delitzsch 1576
Rep. D Delitzsch A VIII Nr. 5: Schocksteuer Amt Delitzsch 1589
Rep. D Delitzsch A VIII Nr. 7: Landsteuer Amt Delitzsch 1622
Rep. D Delitzsch A VIII Nr. 8: Landsteuer Amt Delitzsch 1635
Rep. D Delitzsch A VIII Nr. 25: Landsteuer Stadt Delitzsch 1622
Rep. D Delitzsch A VIII Nr. 27: Landsteuer Stadt Delitzsch 1677
Rep. D Delitzsch A VIII Nr. 60: Quatember Steuer Grünstraße, Thamm und Rosental vor Delitzsch 1777
Rep. D Delitzsch A IX Nr. 1: Amtsbauten Delitzsch, Reparatur Schloßgrabendamm 1685
Rep. D Delitzsch A IX Nr. 2: Amtsbauten Delitzsch 1786
Rep. D Delitzsch A IX Nr. 3: Amtsbauten, Umbau des Schloßes Delitzsch 1785
Rep. D Delitzsch A IX Nr. 4: Amtsbauten, Verkauf der Amtsschreiberei 1787.

Küsterei- und Ephoralarchiv Delitzsch
Kirchenbücher der Stadt Delitzsch: Trauungen 1547 - 1800.
Opfer- und Sprengpfennigregister: 1577 und 1585, unverzeichnet.

Amtsgericht Delitzsch, Grundbuchamt
Grundbücher Stadt Delitzsch: Bd.1-35, alte und neue Reihe.
Grundbücher Vorstadt Delitzsch: Bd.1-4, alte Reihe.