2. Sitzung der AG Delitzscher Stadtchronik

Die 2. Sitzung der AG Delitzscher Stadtchronik fand am späten Nachmittag des 26.02.2026 im deutschen Genossenschaftsmuseum in Delitzsch statt.

Grundlegende Überlegungen

  • Wie wurden die Bände der Delitzscher Stadtchronik 1207-1990 strukturell und visuell aufbereitet?
  • Wie wurde vergleichsweise mit anderen regionalen Chroniken verfahren (beispielsweise Eilenburg und Leipzig)?
  • Gibt es erkennbare Bewertungsmuster hinsichtlich dieser regionaler Stadtchroniken
  • Wie wird das Verhältnis ermittelter Informationen und die damit verbundene Kontextualisierung mit möglichst geringem Ressourcenaufwand gelöst? Existieren hierzu Arbeitsberichte bzw. ermittelbare Informationen?
  • Welches Verhältnis ergibt sich aus ausgewählten, gesammelten Informationen vorliegender Quellen der Zeitgeschichte und Pressemedien zu jener Zeit?
  • Wie lassen sich periodische stadtgeschichtliche Prozesse chronikalisch abbilden?
  • Ab welchem Zeitpunkt sollte die nächste bzw. künftige Ausgabe beginnen?
  • Wie soll der zeitliche Übergang nach der Wendezeit 1989 konstruktiv aufgearbeitet werden?
  • Soll die Chronik bebildert sein? Falls ja, gilt die Beachtung verschiedener Rechte wie Urheberrecht oder Persönlichkeitsrechte

Fortschritt bisheriger Entwicklungen

  • ausgewählte archivalische und museale Quellen wurden durch das Stadtarchiv Delitzsch an den Chronikteilnehmer J. Wiedling zugearbeitet
  • Zuarbeiten dienen als Quellenbasis für die konzeptionelle Entwicklung eines „Vorrasters“ zur Aufnahme chronikalischer relevante Inhalte für die Jahre nach 1990. Natürlich kann dieses aber auch auf die nachträgliche Chronikaufarbeitung angewendet werden

Weitere Vorhaben

  • gemeinsame Sitzung zur Bewertung archivischer und musealer Bestände über Delitzsch und ihre Ortsteile
  • Ermittlung potentieller Zeitzeugen
  • Vergleich weiterer regionaler Stadtchroniken im Raum Nordsachsen mit der Delitzscher Stadtchronik, Bandreihe 1207-1990

Dokumentation

Die interne Arbeitsniederschrift dient als Leitfaden und zur Dokumentation als Verschriftlichung gemeinsam erarbeiteter Arbeitsstandards.

Nach Abschluss des Austausches fand eine Führung durch das deutsche Genossenschaftsmuseum Delitzsch unter Leitung von Dr. Thomas Keiderling statt. Die Arbeitssitzung wurde nach ca. 1 1/2 Stunden beendet.

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